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Die Zeitumstellung: Aktuelles, Tipps und Eselsbrücken

Die Zeitumstellung: Aktuelles, Tipps und Eselsbrücken

Sommerzeit – ab Sonntag gehen die Uhren wieder anders

Die Sonne kitzelt schon wieder regelmäßig unsere Nasen, ein sicheres Zeichen für den lang ersehnten Frühling! Wir können die Kraft und die Energie tanken, die wir nach diesem endlos langen Winter unbedingt brauchen! Wenn wir auf ausgedehnten Spaziergängen die ersten Knospen an den Bäumen entdecken, die Wiesen endlich wieder in sattem Grün leuchten und die Vögel allmählich aus dem Süden zurück in unsere Breitengrade kommen, beginnt das warme und helle Halbjahr. Wie jedes Jahr Ende März steht nun auch wieder die Zeitumstellung an. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zu diesem Thema zusammengetragen:

 

Auch wenn es immer wieder für Verwirrung sorgt, die Regeln ändern sich nicht: Letzter Sonntag im März – die Uhren werden in der Nacht von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt.

Diese Stunde verkürzt die Nacht, wodurch es morgens länger dunkel und abends länger hell bleibt. Eine kleine Eselsbrücke hilft Ihnen dabei, sich zu merken, wie die Uhren gestellt werden müssen: Die Zeitumstellung erfolgt immer in Richtung Sommer. Wenn wir also im Frühling die Zeit umstellen, liegt der Sommer noch vor uns. Demzufolge stellen wir die Uhren eine Stunde vor. Im Herbst haben wir den Sommer gerade hinter uns gelassen, also werden die Uhren zurückgestellt.

Was ist aus den Diskussionen geworden, die Zeitumstellung abzuschaffen?
Das EU-Parlament hat bereits 2019 einer Abschaffung zugestimmt, jedoch klemmt die Umsetzung dieses Beschlusses. Inzwischen ist es sogar mehr als fraglich, ob es jemals dazu kommt: Die 27 EU-Mitgliedsstaaten können sich nämlich nicht einigen, welche Zeit dann dauerhaft gelten soll.

Was bedeutet „ewige Sommerzeit“?
Am kürzesten Tag des Jahres würde die Sonne erst gegen 9.30 Uhr aufgehen. Ob das die Stunde mehr Licht am Nachmittag aufwiegt?

Was bedeutet „ewige Winterzeit“?
Die kurzen Nächte im Sommer wären Geschichte. Am längsten Tag des Jahres wäre bereits gegen 20.30 Uhr Sonnenuntergang.

Was ist die „richtige“ Zeit?
Vor der Einführung der Zeitumstellung 1980 galt durchgängig die Normalzeit, welche seitdem als Winterzeit bezeichnet wird. Somit ist die Winterzeit die eigentlich „richtige“. Eingeführt wurde die Zeitumstellung, weil man sich im Angesicht der Ölkrise 1973 eine bessere Ausnutzung des Tageslichts und somit eine Energieeinsparung erhofft hatte. Dieser Effekt ist nicht eingetreten, da während der Sommerzeit im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden mehr geheizt wird.

Was muss man beachten?
Smartphones aktualisieren die Uhrzeit meist automatisch. Prüfen Sie bitte, ob Sie die richtige Zeitzone und „automatisch aktualisieren“ aktiviert haben. Analoge Uhren und Wecker, aber auch Datumsanzeigen von manchen Fotoapparaten, Zeitanzeigen auf E-Herden usw. müssen hingegen manuell umgestellt werden.

Gibt es gesundheitliche Folgen bei der Zeitumstellung?
Negative Auswirkungen auf unseren Biorhythmus sind bereits eingehend untersucht und bestätigt worden. Meist haben die Betroffenen eine Art „Mini-Jetlag“. Schlapp, müde, Einschlaf- und Durchschlafprobleme, schlechtere Konzentrationsfähigkeit bis hin zu Reizbarkeit und depressiven Verstimmungen – all das kann bei Erwachsenen, Kindern und auch Haustieren vorkommen.

Ausblick
Da eine EU-weite Einigung nicht in Sicht ist, können wir uns jetzt schon auf die kommende Winterzeit einstellen: Am 31. Oktober wird die Uhrzeit von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt!

 

 

 

 

 

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