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„Unser Rauner“ – mehr als nur ein Dach überm Kopf

„Unser Rauner“ – mehr als nur ein Dach überm Kopf

Einweihung des fertig gestellten Stadtteilprojektes Rauner // Moderne Quartiersentwicklung und lebendige Nachbarschaft

Kirchheim/Teck, 3. Mai 2019. – Es ist ein besonderer Höhepunkt im 100. Jubiläumsjahr der Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG – und jedem Beteiligten im gesamten Team sah man den Stolz an. Feierlich wurde am Freitag der umgestaltete Stadtteil Rauner im baden-württembergischen Kirchheim unter Teck in Anwesenheit der Verantwortlichen, Bauleute und Bewohner der Baugenossenschaft, von Landes- und Kommunalpolitikern eingeweiht. Es ist das größte Bauprojekt, welches die Kreisbaugenossenschaft in den vergangenen sechs Jahrzehnten entwickelt und realisiert hat.

„Geplant und entwickelt in einer Zeit, als man noch von stagnierenden bzw. zurückgehenden Bevölkerungszahlen sprach. Mit Innenentwicklung und Aufstockung – damals ein ganz schwieriges Thema, und heute geradezu gefordert“, erinnerte Bernd Weiler, Sprecher des Vorstands der Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG. „Ein Quartier für Jung und Alt ist hier entstanden, in dem man ‚gut alt werden kann‘. Ein Wohnen und Leben miteinander, nicht nebeneinander – das bietet die Kreisbaugenossenschaft ihren Mitgliedern hier an. Und das zu Nutzungsgebühren von 7,50 € bis 9,30 € je qm Wohnfläche.“

Zukunftsfähige Modernisierung von alter Wohnbausubstanz

„Das Gebäude-Ensemble Eichendorffstraße 53 – 73 ist mit seinen Buchen-, Linden- und Eschenhöfen – seit dem Jubiläumsjahr der Genossenschaft 2019 – ein lebendiger Ort des Wohnens und der Begegnung“. Die Inschrift auf den drei Stelen, die am Eingang des Wohngebietes errichtet und symbolisch an diesem Freitag enthüllt wurden, charakterisiert das Anliegen des vollendeten Bauvorhabens. Häuser und Wohnungen aus den 50er/60er Jahren des vorigen Jahrhunderts zukunftsfähig zu modernisieren oder neu zu bauen, Familien- und altengerechten Wohnraum zu schaffen verbunden mit Betreuungs- und Serviceleistungen – das war das Ziel. Dazu wurden von sechs bestehenden Gebäuden zwei Häuser abgebrochen und neu erbaut; die restlichen Gebäudekomplexe umfangreich modernisiert.

Das stolze Ergebnis: Aus ehemals 72 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von 4.520 qm sind 95 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 7.522 qm entstanden. Erreicht wurde eine deutlich verbesserte Wohnqualität für eine lebendige Nachbarschaft mit einer guten Mischung beim Wohnbestand. Dies alles bei nachhaltiger, ökologischer Bauweise und in überschaubarem zeitlichem Rahmen.

Das Gebäude-Ensemble umfasst jetzt 20 Zweizimmer-, 56 Dreizimmer-, 13 Vierzimmer- und 6 Fünfzimmer-Wohnungen sowie zwei Tiefgaragen mit insgesamt 56 Stellplätzen. Rund 18 Millionen Euro kostete das Projekt. Zudem wurden die Freiräume zwischen den Gebäuden gestalterisch aufgewertet, ein effizientes, modernes Energiekonzept z.B. durch Einsatz einer Holzpelletsheizung mit Gasunterstützung umgesetzt und Haustafeln mit digitaler Information installiert.

Stadtteilprojekt kostete rund 18 Mio. EURO

Rund ein Jahrzehnt dauerte der Prozess der Quartiersentwicklung im Rauner: Von der Zukunftswerkstatt „Neues Wohnen“ der Stadt Kirchheim unter Teck (2008) über den Ideenwettbewerb, den Zuschlag für den Entwurf des Architekturbüros Müller, Benzing und Partner aus Esslingen (2009/10), der Baugenehmigung und Grundsteinlegung (2012) bis zum schrittweisen Bezug der Wohnungen in der Eichendorffstraße (2014 – 2019). Um das anvisierte soziale Konzept umzusetzen, so dass die Genossenschaftsmitglieder und Bewohner bis ins hohe Alter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, wurde ein Kooperationsvertrag mit der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung, die das benachbarte Seniorenzentrum St. Hedwig betreibt, abgeschlossen. Im Sommer 2014 eröffnete im Erdgeschoss des ersten Neubaus, neben einer weiteren Gewerbeeinheit die Begegnungsstätte „Treffpunkt wirRauner“ auch als Service- und Beratungsbüro für alle im Quartier.

„Die Kreisbaugenossenschaft ist ein wichtiger Faktor bei der Bereitstellung, Erhaltung und Modernisierung von bezahlbarem Wohnraum in Kirchheim – das sieht man hier“, hob Kirchheims Erster Bürgermeister Günter Riemer anerkennend hervor. „In Verbindung mit dem Projekt ‚wirRauner‘ als sozialer Treffpunkt für die hier Wohnenden ergibt sich eine gute Mischung. Die Quartiersentwicklung hat eine zukunftsweisende und generationsübergreifende Wirkung für die ganze Kommune.“ Der besondere Tag klang mit einem bunten Einwohnerfest aus.

Die Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG
Die Kreisbaugenossenschaft hat heute mehr als 3.800 Mitglieder. 55 Mitarbeiter kümmern sich um einen Wohnungsbestand von über 1.600 Wohnungen. (1.024 Kirchheim/Teck, 66 Weilheim/Teck, 152 Nürtingen, 14 Wendlingen, 335 Plochingen, 10 Lenningen, 3 Neuffen) )und die Verwaltung von 83 WEG. Mehr als 18.000 Menschen leben heute in Wohnungen und Häusern, die von der Kreisbaugenossenschaft errichtet wurden. Bauen – Vermieten – Verwalten – Verkaufen sind die Geschäftsfelder. Seit der Gründung 1919 wurden eine Vielzahl von Wohnungen, Einfamilienhäusern, Reihen- und Doppelhäusern, Mehrfamilienhäusern und gewerblichen Objekten errichtet und betreut. Am 28. August 2012 erfolgte die Eintragung der Fusion der beiden Genossenschaften Kreisbaugenossenschaft Nürtingen eG und Baugenossenschaft Plochingen eG in das Handelsregister. Die Genossenschaft firmiert seitdem unter dem Namen Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG, hat ihren Sitz in Kirchheim/Teck und eine Filiale in Plochingen.

Mehr Informationen:
Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG
Bernd Weiler, Sprecher des Vorstands
Jesinger Str. 19 // 73230 Kirchheim unter Teck
Tel.: 07021/8007-0
eMail: info@kreisbau-kirchheim-plochingen.de

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